Wir sind Kenda-Waban

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschmust & reserviert und diesmal ein Welpe, das schrie ja geradezu nach einem Saarloos-Wolfhund. Wie so oft im Leben sind es totale Fehleinschätzungen, die uns zu den richtigen Entscheidungen führen.

 

Ja,  Saarloos sind anders! Aber genau das macht sie so besonders liebenswert.

 

Nach kurzer Recherche war auch ein Züchter gefunden der Welpen erwartete, knapp 500 km entfernt im bayrischen Wald.

Dort gab es 3 Rüden. Der Wurf war besonders gut gelungen, daher haben wir unseren Wolco nur bekommen nachdem wir versprochen haben, diesen nicht zu kastrieren, sondern mit ihm die Zuchtzulassung zu machen und ihn als Deckrüde anderen Züchtern zur Verfügung zu stellen.

Selbst Saarloos züchten wollten wir ja nicht. 

Im Januar 2017 gab es einen Hilferuf des Saarloos-Wolfhund Züchterbundes im Internet.

Wegen einer schweren Erkrankung der Besitzerin suchte eine Saarloos-Wolfhündin einen Pflegeplatz. Benötigt wurde ein Ort in ruhiger ländlicher Lage mit einem ruhigen souveränen Rüden …. Eigentlich stand da, der Hund muss zu uns.

Und schon am übernächsten Tag war Fienchen da. Mit unserem Rüden hat sie sich sofort verstanden und mit uns hat Sie sich nach einiger Zeit auch angefreundet.

 

Jetzt hatten wir ein Paar, beide waren völlig gesund ohne Zuchteinschränkungen.

Nach MyDog DNA war Fienchen die beste Partnerin mit hoher genetischer Disvergens (49%), denn beide haben beide nur 1 gemein-samen Vorfahren innerhalb von 5 Generationen.

Im Mai 2017 haben wir mit Fienchen die Zuchtzulassung gemacht, beim VDH einen Zwinger angemeldet und viele weitere Auflagen erfüllt, um unseren kleinen Beitrag zur Erhaltung dieser besonderen und außergewöhnlichen Rasse zu leisten.

Unseren A Wurf hatten wir, wie geplant, im Dezember 2017, es erblickten 6 gesunde Welpen das Licht der Welt.

Alle Welpen konnten und wollten wir nicht abgeben und so ist Alaska bei uns geblieben.

Danach war geplant, eine Läufigkeit auszulassen und so wurden Fiene und Wolco ab Tag 22 der Läufigkeit getrennt. Nach guten drei Wochen Trennung erfolgte eine Untersuchung (mikroskopische Begutachtung des Scheidenabstriches) durch den Tierarzt. Das Ergebnis war, dass die Standhitze noch nicht völlig vorbei war. Der "Zwingerarrest" für Fienchen wurde um eine weitere Woche verlängert.

Bei der zweiten Untersuchung zeigte schon das veränderte Verhalten der Hündin an, dass die fruchtbare Phase vorbei ist, das wurde auch durch die mikroskopische Auswertung bestätigt. Zwei Tage später erfolgte die "Familienzusammenführung".

 

Weitere 6 Wochen später ist dann am 12.11.2018 unser B-Wurf gefallen.

 

Bedeutung unseres Zwingernamens Kenda Waban

 

Der Name Kenda Waban kommt aus dem Indianischen (Dakoto / Algonquian) und bedeutet  -  mit der magischen Kraft des Ostwindes.

Jeder hat seine Geschichte und das ist unsere.

 

Wir wollten nie Hunde züchten und dann kam alles anders. Wir, das bin ich Anett Zimdahl und mein Mann Henry.

Seit 2012 leben wir im Naturschutzgebiet Schlaubetal (Ölsetal) bei Friedland in Brandenburg.

Auf einem großen Grundstück mitten im Wald, am Klingeteich.

Wir haben sehr wenige Nachbarn und das nächste Dorf ist mehr als 1 km entfernt.

Da braucht man natürlich einen „Wachhund“.

Damals besaßen wir einen Huskymischling aus dem Tierheim. Lena war eine Hundedame, die sehr verschmust, Fremden gegenüber, aber doch recht scheu war.

 

Nach ihrem plötzlichen und unerwarteten Tod (durch eine missglückte Operation) waren wir sehr unglücklich, aber entschlossen, uns wieder einen Hund zuzulegen.